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Ein Umzug mit Herz und Herausforderungen: Im Gespräch mit Daniel Drewes vom Jugendreferat

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In der Kölner Südstadt entsteht der „Campus Kartause“, ein neues Bildungszentrum der Evangelischen Kirche Köln und Region. Das Herzstück wird das „Haus der Bildung“ sein, das ab Ende 2026 verschiedene Einrichtungen wie die Melanchthon-Akademie, Evangelische Familienbildungsstätte, Evangelisches Jugendreferat, Schulreferat und Pfarramt für Berufskollegs beherbergen wird. Der Neubau, geplant am Kartäuserwall, ersetzt alte Gebäude, die den heutigen Standards nicht entsprechen. Der Entwurf umfasst vier Gebäude um einen Innenhof, darunter Wohnungen, ein Studierendenwohnheim, Büros und eine Tiefgarage. Ziel ist die Zusammenführung der Bildungseinrichtungen an einem Ort für effizientere Fortbildungen und kulturelle Innovation.

Damit der Campus Kartause am Kartäuserwall entstehen kann, werden die drei ansässigen Einrichtungen vorübergehend umziehen und ihre Arbeit an einem anderen Standort fortführen.


Im Gespräch mit Daniel Drewes, dem Leiter des Jugendreferates

Wohin ziehen Sie ab wann genau?

Das Jugendreferat wird ab dem 7.2.24 in der Adresse Vor den Siebenburgen 1 zu finden sein.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie derzeit? Welche Chancen gibt es bei diesen Herausforderungen und den damit verbundenen Veränderungen?

Unsere Herausforderungen bestehen darin, den Umzug mitten in den vielfältigen Aufgaben des Jahresanfangs für das Team zu managen. Vom Kistenpacken bis zur Planung des Containertransports gibt es viel zu tun. Aber in diesen Herausforderungen sehen wir auch Chancen, das Jugendreferat näher an anderen Einrichtungen und dem EKV zu positionieren.

Bieten die Interimsgebäude vielleicht sogar Möglichkeiten, die es vorher nicht gab?

Ja, wir freuen uns darüber, dass die Interimsgebäude uns die Möglichkeit geben, in der Nähe anderer Einrichtungen und des EKVs weiter wirken zu können. Vor allem schätzen wir, dass im neuen Gebäude alle Büros auf einer Ebene sind – etwas, das uns am vorherigen Standort am Kartäuserwall gefehlt hat.

Wenn alles fertig ist – worauf freuen Sie sich besonders?

Daniel Drewes: Wenn alles fertig ist, freuen wir uns besonders darauf, wieder auf dem Campus Kartause präsent zu sein und die gewohnte Kinder- und Jugendarbeit in den Regionen fortzusetzen.

Was unternehmen Sie, um kontinuierlich weiterhin die gewohnte hohe Qualität bieten zu können?

Daniel Drewes: Wir unternehmen alles Mögliche, wobei das Jugendreferat schon immer eine flexible Gehstruktur hatte und somit in die Regionen und zu den Gemeinden gegangen ist.

Wo finden Interessierte alle Informationen?

Daniel Drewes: Alle Informationen sind auf unseren Internetseiten juref-evangelische-jugend.koeln und auf der Campus-Seite des EKV verfügbar.

Über Daniel Drewes

Daniel Drewes wurde 1985 in Augsburg geboren und arbeitet seit 2008 in verschiedenen Aufgabenfeldern der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. Mit einem Bachelor und Master in Sozialer Arbeit, gefolgt von einem MBA-Abschluss, ist er qualifiziert und verantwortlich für das Jugendreferat des Verbandes. Dieses Referat unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort in den Gemeinden, organisiert Veranstaltungen und fördert übersynodale Angebote. Daniel Drewes engagiert sich seit vielen Jahren im Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit dem 1. September 2023 ist er Geschäftsführer des Evangelischen Jugendreferates.

 

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Text: Daniel Drewes/APK
Foto(s): APK

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